Holland Blumen Mark besteht seit 1974 und feierte somit am 19. September 2009 sein 35jähriges Bestehen. Kees van der Velden gründete im September des Jahres 1974 Holland Blumen Mark. Die ersten beiden Geschäfte befinden sich in der Gudrunstrasse und am Praterstern.
Damals wie heute - das Motto von Holland Blumen Mark:
"Jeder soll sich Blumen und Pflanzen leisten können".
| Seit 2008 befindet sich Holland Blumenmark in Besitz der RECAP Gruppe in Linz. Mit dem Erwerb des Unternehmens wurde die Strategie mit dem Fokus Cheap & Chic neu ausgerichtet. Genauer betrachtet will man erreichen, dass günstiger Preis und Top-Qualität einander nicht ausschließen.
Der Weg geht also in Richtung Floristik, Kompetenz und geschmackvolle Präsentationsformen. Alle Filialen wurden revitalisiert, fehlende Systeme wurden geschaffen, das Marketing völlig erneuert und es wird massiv in Ausbildung und in die Schaffung zeitgemäßer Systeme investiert. Und - Holland Blumen Mark will in Österreich weiter wachsen - daher wird in Österreich ein Franchisesystem entwickelt, das die Expansion weiter vorantreibt. | |
Holland Blumen Mark wurde seither modernisiert, nicht nur die Geschäfte werden sukzessive renoviert, auch das Sortiment wurde den Kundenansprüchen angepasst. Neue Standorte wurden gesucht und geöffnet! Das Sortiment in unseren Detailgeschäften wurde stark erweitert. Wir bieten auch sehr viel Keramik, Zusatzartikel wie Beistecker, Glaswaren, Kerzen und Saisonartikel sowie diverse Gestecke, lose Blumen, Bundware, Pflanzen und Freilandartikel. | ||
Die Mitarbeiter sind einer der wichtigsten Teile eines Unternehmens und darauf muss man Rücksicht nehmen. Ohne die ausgezeichnete Arbeit unserer Mitarbeiter hätten wir niemals das erreicht, was wir heute sind. | ||
Der 1998 eingeschlagene Weg, den Umweltgedanken stärker in den Fokus der strategischen Überlegung zu rücken, wird auch unter dem neuen Besitzer konsequent weitergeführt. So wurden aufgelassene Tankstellen - insgesamt 15 - als Detailgeschäfte erworben - "Blume statt Blech" - diesen Umweltgedanken in Verbindung mit unserem Verkaufssortiment finden wir sehr passend. Weiters achten wir verstärkt darauf, wo die frischesten Blumen und Pflanzen herkommen und wie sie gezüchtet werden. | ||
| Einblick in die Geschichte von Holland Blumen Mark!
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1974: Kees van der Velden gründete im September des Jahres 1974 Holland Blumen Mark. Die ersten beiden Geschäfte befinden sich in der Gudrunstrasse und am Praterstern. Kees selbst, drei holländische und drei österreichische Mitarbeiter verkaufen die Blumen und Pflanzen - das Selbstbedienungssystem wird eingeführt. Das HBM-Logo - die Windmühle - wird kreiert. Kees arbeitet Tag und Nacht - baut so die Firma auf und expandiert. | ||
Erfolgversprechend erschien ihm damals der Handel mit Blumenzwiebeln. Gemeinsam mit seinem Bruder verkaufte er ab 1965 Blumenzwiebel, Knollen, Rhizomen an Gärtner in der BRD, der Schweiz, in Schweden sowie Norwegen. Der arbeitsbesessene Kees verbrachte acht Monate im Ausland und musste die übrige Zeit einen für ihn völlig unnötigen Urlaub machen, da ja in dieser Zeit die Zwiebel wieder heranreifen mussten. Aber das Geschäft lief recht munter dahin, bis es Ärger mit den Kunden gab. Kees: "Die haben uns zu Recht vorgeworfen, erst verkauft ihr uns die teuren Zwiebeln, und wenn dann das Produkt fertig ist, kommen die holländischen Exporteure mit Preisen, die weit darunter liegen". Kees reagierte sofort und gründete mit seinem Bruder die Firma Blumex - die es heute noch gibt. Von da an konnte es sich die Kundschaft aussuchen, ob sie Rohlinge oder die fertigen Stängel beziehen wollte. Der damals 30 jährige Kees ist damit groß im Geschäft. Bei den Versteigerungen in Aalsmeer kennt ihn bald jeder unter dem Spitznamen "Schneller Hase", weil er stets mit Instinkt und Geschäftssinn die besten Positionen aus dem fast unübersehbaren Angebot herausfischte. | ||
1974 gab es dann allerdings Schwierigkeiten. Kees, der sich selbst für zu ungeduldig und eigenwillig hält, lässt alles liegen und stehen und geht ..... und zwar nach Wien. Hier lernte der nunmehr 32jährige Kees einen Blumenfachmann kennen. Er und der Blumenhändler, Peter Batelka, träumten den Traum von einer bundesweiten, österreichischen Blumenhandelskette. Aus einer Partnerschaft wurde aber nichts, da Herr Batelka kurzfristig "fünf Minuten vor zwölf" (Zitat Kees) absagte. Kees gründete dann am 19. September 1974 die Firma alleine. Nachdem Kees seine Zelte aufgeschlagen hatte, verweigerte ihm die Kammer zunächst den Gewerbeschein (wo war damals der Gedanke an ein Europa?). Als er den Gewerbeschein dann doch bekam, gab es gleich wieder Schwierigkeiten mit der Arbeitsbewilligung. Auch der Zoll saß ihm wieder im Nacken. | ||
Eines der ersten Dinge, die Kees in Österreich auffielen, waren die überhöhten Preise. Als Holländer, in dessen Land an jeder Ecke Blumen um wenig Geld zu haben waren, wurde er nachdenklich über die hohen Gewinnspannen, die in Österreich üblich waren, und änderte die Preissituation; sehr zum Ärger seiner Mitbewerber. Die Gründe für die explosionsartige Verbreitung der "Holland Blumen Mark Geschäfte" waren auf jeden Fall vielfältig. Der wichtigste Punkt war sicher die perfekte Organisation. Kees hat mit HBM vom Anbau über Export, Import, Großhandel und Detailvertrieb alles selbst in der Hand. | ||
Mit Holland, wo er im Sommer 95% und im Winter 80% seiner Ware bezieht, ist die Zentrale in Österreich (in Hagenbrunn) per Computerstandleitung direkt verbunden. So weiß das Einkaufsteam in Österreich stets innerhalb von Minuten, was zu welchem Preis in Holland an der Versteigerung zu kaufen ist, und sie können innerhalb von Sekunden entscheiden, ob sie bei einem Angebot zuschlagen oder nicht und das ist auch heute noch so. | ||



