15.
Ozonschicht
Das „Montrealprotokoll“ reglementiert seit dem 16. September 1987 Substanzen, die zur Zerstörung der Ozonschicht führen und somit ebenfalls zum Treibhauseffekt beitragen. Seitdem gilt der 16. September als „ internationaler Tag zur Erhaltung der Ozonschicht“.
Die stratosphärische Ozonschicht liegt in 15 bis 30 km Höhe und schützt das Leben auf der Erde vor der schädlichen Wirkung energiereicher Sonnenstrahlung. Zum Vergleich, Flugzeuge fliegen meist in einer Höhe von 9 bis 12 km. Durch industrielle Schadstoffe kommt es zum Ozonabbau und infolgedessen zu einer Zunahme von ultravioletter Strahlung am Erdboden. Doch auch ohne menschlichen Einfluss schwankt der Einfall der UV-B Strahlung stark, je nach geographischer Lage, Tag und Jahreszeit. Je kürzer der Weg der Sonnenstrahlung durch die Atmosphäre ist, desto geringer ist auch die Abschwächung der UV-B Strahlen. In den Tropen, um den Äquator ist die UV Strahlung am höchsten und nimmt zu den Polen hin ab.
Das Sonnenlicht ist für uns Menschen sehr wichtig, da es unter anderem den Tages- und Jahresrhythmus reguliert und zur Versorgung des Körpers mit Vitamin D beiträgt. Doch bei starker und lang andauernder Sonnenbestrahlung kann es zu Hautschäden und im schlimmsten Fall, zu Krankheiten wie Hautkrebs kommen.
Normalerweise regeneriert sich die Natur nach diesem Schema: Weniger Ozon ─ mehr UV-Strahlung ─ Ozonaufbau in Bodennahen Gebieten ─ Übergang von Bodennahen Ozon zur Ozonschicht. Da aber durch Einwirken der Menschen viele, für die Ozonschicht giftige Gase produziert werden, kommt die Natur mit dem Aufbau der Ozonschicht nicht mehr nach.

