08.
Frühlingsboten
Tulpen, Hyazinthen, Narzissen, Muscari und Krokusse – das sind die bekanntesten Frühlingsblüher, die auch das nächste Blütenjahr im Garten eröffnen werden.
Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Zwiebel groß und kräftig sind. Sie sollten keine Schadstellen aufweisen. Falls Sie die Zwiebel nicht gleich nach dem Kauf einsetzen können, sollten sie bei ca. 5-9°C trocken und dunkel gelagert werden.
Für ihre Wurzelentwicklung benötigen die Frühlingsblüher eine Kälteperiode, daher ist Anfang September die beste Zeit, um sie einzupflanzen. Die Zwiebel sollten mit der Spitze nach oben, etwa doppelt so tief wie die Zwiebeldicke, eingesetzt werden. Danach gießen Sie die bepflanzte Stelle gut ein. Von Vorteil ist es die Erde mit Rindenmulch zu bedecken, damit den ihnen im Winter nicht so kalt ist. Nach der Blütezeit sollten Sie die Frühlingsboten nicht ausgraben, denn sie brauchen Zeit, um in der Erde genug Kräfte sammeln zu können und um ihre Tochterzwiebel zu bilden.
Versehen Sie die Plätze mit einem Namensschild – dann besteht keine Gefahr, dass die Zwiebel verloren gehen oder Sie sie irrtümlich ausgraben.
Wir Tulpen und unsere Verwandten sehen nicht nur im Garten, sondern auch in Tontöpfen oder Schalen gut aus. Dafür sollte der gewählte Topf lieber zu groß als zu klein sein. Im Winter umwickeln Sie den gepflanzten Topf einfach mit etwas Jute oder Vlies, damit die Erde nicht gefrieren kann.

