05.
Die heiligen drei Könige
Am 6. Jänner ist der Tag der Heiligen Drei Könige.
In christlichen Gemeinden ist es üblich, dass an diesem Tag Sternsinger von Haus zu Haus ziehen. Sie sind als die Heiligen Drei Könige verkleidet und tragen deren Geschichte vor. Dafür erhalten sie Geld- oder Sachspenden, die einem guten Zweck zu Gute kommen. Die Sternsinger schreiben die Buchstaben C+M+B an die Haustür. Das bedeutet “Christus mansionem benedicat“ (= Christus segne dieses Haus) und steht nicht für die Namen der Drei Könige (Casper, Melchior und Balthasar), wie häufig angenommen wird.
Der Ursprung des Festtages ist das Neue Testament, in dem vom Auszug der Weisen aus dem Morgenland berichtet wird. Sie begaben sich auf die Suche nach dem Jesuskind, das sie als den neugeborenen König verehrten. Sie brachten dem Kind drei Geschenke: Weihrauch, Gold und Myrrhe. Das Gold steht dabei für das für einen König angemessene Geschenk, der Weihrauch als für einen Priester angemessen und die Myrrhe in ihrer Funktion als Heilpflanze als das passende Geschenk für einen Arzt. Mit dem Arzt wird auf die Bedeutung von Jesus Christus als Heiler der Welt angespielt.

