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Calluna
Wenn die Tage immer kürzer werden und die farbenprächtige Sommerzeit sich dem Ende zuneigt, dann ist der Herbst nicht mehr weit. Vielen Menschen macht dieser Jahreszeitenwechsel zu schaffen. Dabei lässt sich der Garten, die Terrasse oder der Balkon farbenfroh gestalten
Standort/Verwendung
Schwerer Lehmboden ist absolut ungeeignet. Optimale Lebensräume sind beispielsweise Heiden, Moore, Dünen und lichte Wälder. Zu Hause im Garten bietet ein Moorbeet oder ein Heidegarten die besten Voraussetzungen für ein gutes und gesundes Gedeihen der Besenheide. Wie ein zeitgemässes Moorbeet angelegt wird, finden sie hier.
Sonnige bis lichte Standorte werden von der Besenheide bevorzugt.
Der Kleinstrauch lässt sich gut kombinieren mit anderen Moorbeetpflanzen wie Rhododendron, Rosmarinheide (Andromeda), Scheinbeeren (Gaultheria), Erika (Erica), Besenginster (Cytisus) und Wacholder (Juniperus), aber auch mit kleinen Fichten (Picea) oder Föhren (Pinus). Ebenfalls lassen sich Ziergräser, feinere Stauden oder Blattschmuckpflanzen, Steine und bizarres Wurzelwerk gut dazu kombinieren.
Die Besenheide kann flächig, z.B. als Bodendecker oder in kleineren oder grösseren Gruppen verwendet werden. Auch einzeln in gemischten Pflanzungen, Steingärten, Gefässen und Trögen lässt sich dieser Kleinstrauch sehr gut arrangieren.
Pflege
Die Besenheide ist eine pflegeleichte Pflanze. Um diesen Kleinstrauch gesund und blühwillig zu erhalten, ist ein jährlicher Rückschnitt im Frühjahr (März-April) um etwa die Hälfte des letztjährigen Neutriebes erforderlich. Achtung: Rückschnitte bis tief ins alte Holz haben einen spärlichen Austrieb zur Folge.
Ebenfalls im Frühjahr kann, wenn nötig, mit einer sauren Dünger- oder Kompostgabe das Wachstum gefördert werden. Dabei ist zu beachten, dass für den sauerliebenden Kleinstrauch ein entsprechender Dünger (Moorbeet- oder Rhododendrondünger) verwendet wird.
Da die Besenheide einen frischen, nicht zu trockenen Boden bevorzugt, sollte sie regelmäßig gegossen werden, am besten mit Regenwasser (kalkfrei). Trockenheit erträgt die Besenheide nur über eine kurze Zeit. Sollte die Besenheide im Topf einmal völlig ausgetrocknet sein, dann muss der ganze Topf sofort in einen Eimer Wasser getaucht werden, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Die Besenheide ist, ausgepflanzt und auch in Gefässen, sehr gut frosthart. Allfällige Winterschäden haben meistens Trockenheit als Ursache.

