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Blumentrends im Sommer
Passend zur derzeitigen Sonnenblumen-Aktion gibt Holland Blumen Mark Tipps, wie man länger Freude an diesen und anderen beliebten Blumen der Saison hat:
Sonnenblumen
Die Sonnenblume ist eine einjährige Pflanze und gehört zur Familie der Korbblütler. Sie erreicht für gewöhnlich eine Höhe von 3m, kann aber in Einzelfällen bis zu 5m hoch werden. Ihr Erkennungsmerkmal schlechthin sind die riesigen, gelben Blütenköpfe, die bis zu 60 cm Durchmesser haben können. Ihren Namen verdankt die Sonnenblume der Eigenschaft ihren „Kopf“ immer der Sonne zuzudrehen. Sie braucht sehr viel Wasser und hat es am liebsten so sonnig wie möglich. Zweimal pro Woche sollte ins Gießwasser stark stickstoffhaltiger Dünger gemischt werden, da die Sonnenblume viel Stickstoff verbraucht.
Sie gedeihen wunderbar im Garten, aber z.B. auch in Kübeln am Balkon fühlen sie sich wohl. Dann werden sie jedoch kleiner als frei angepflanzt, was aber kein Nachteil sein muss. Sonnenblumen brauchen relativ große Pflanztöpfe; weniger als 30 cm sollten es nicht sein. Jede Pflanze sollte ihren eigenen Kübel haben, sonst behindern die Pflanzen sich durch das starke Wurzelwachstum gegenseitig.
Gladiolen
Gladiolen sind langstielige, farbenprächtige Blumen und gelten als pflegeleicht. Sie wirken am schönsten, wenn sie in kleinen Gruppen in Beeten oder Blumenkisterln gepflanzt werden. Dieser Vertreter der Schwertliliengewächse kann zwischen 80 und 120 cm groß werden und hat, nomen est omen, schwertförmige Blätter. Aufgrund ihrer Höhe sind die Gladiolen sehr windempfindlich und sollten ab einer Höhe von 30-50 cm mit einem Stab fixiert werden. Dadurch wird das Abknicken der Blume verhindert.
Gladiolen lieben einen lockeren, etwas feuchten Boden und gedeihen auch in mäßig nahrhafter Umgebung. Herrscht Trockenheit, müssen sie ausreichend gegossen werden.
Die Zwiebeln der Gladiolen kann man, wenn im Oktober das Laub vergilbt ist, aus der Erde nehmen. Die Blätter werden dabei dicht über der Zwiebel abgeschnitten. Eingelagert werden sollten die Zwiebeln in einem frostfreien und trockenen Raum. Zum Überwintern wird die trockene Haut der Zwiebel entfernt und die so genannten Brutknöllchen werden vorsichtig abgelöst. Dann können die Zwiebeln im Frühling wieder eingesetzt werden.
Lilien
Lilien sind ausdauernde Blumen. Sie erreichen, je nach Art, eine Höhe von 15 – 300 Zentimeter. Einige dieser Sorten zählen zu den am stärksten duftenden Blumen. Ihre typischen Blüten bilden sie im Sommer.
Als Standort eignen sich sonnige bis halbschattige Plätze. Der Boden sollte locker und sandig bis leicht lehmig sein. Als Faustregel für die Wurzeltiefe gilt: Blumenzwiebel mit der doppelten Zwiebelgröße an Erde bedecken.
Lilien sind sehr dekorativ. Sie haben aber den Nachteil, dass der Blütenstaub der Staubgefäße unschöne Flecken auf der Kleidung hinterlassen kann. Wenn das der Fall ist, die Kleidung mit einer trockenen Bürste abbürsten oder ein Stück Klebeband auf die betroffene Stelle drücken und vorsichtig abziehen. So lange wiederholen, bis aller Blütenstaub entfernt ist. Auf keinen Fall mit einem feuchten Tuch wischen. Dadurch entstehen sehr schlecht entfernbare Flecken. Um Flecken gänzlich zu vermeiden, können die Staubgefäße von den Staubfäden abgeschnitten werden. Dadurch geht jedoch zugleich ein Stück des Zierwertes der Lilie verloren.
Im Gartenbeet sollten die Zwiebeln in einem Abstand von ca. 20-30 cm in einer Gruppe gesetzt werden.
Bei der Lilie als Schnittblume ist es empfehlenswert, die Blumen in sauberes Wasser zu geben und die Lilie mit Wasser ansaugen lassen. Die Blätter sollten in der Vase nicht ins Wasser hängen und die Stiele ein Stückchen angeschnitten werden (1 cm genügt). Um Vergilbungen zu verhindern und das Aufblühen zu fördern kann dem Wasser Schnittblumendünger beigegeben werden. Dazu allerdings nur die Hälfte der empfohlenen Menge nehmen. Sonst wird die Vergilbung erst recht gefördert.
Bromelien
Die Bromelie ist ein Ananasgewächs und stammt ursprünglich aus Amerika. Es gibt viele verschiedene farbenprächtig blühende Sorten. In freier Wildbahn sind sie Aufsitzerpflanzen. Sie entziehen ihrem Wirt jedoch weder Wasser noch Nährstoffe. Als pflegeleichte und robuste Pflanze eignen sich die Bromelien perfekt für die Fensterbank. Je nach Sorte werden sie bis zu 40 cm hoch und bilden verschiedenfarbige Hochblätter.
Ihr Standort sollte ausreichend Wärme, Licht und Luftfeuchtigkeit bieten, pralle Sonneneinstrahlung vertragen sie hingegen nicht. Besonders gern hat es die Bromelie, wenn sie täglich mit Wasser besprüht wird und der Trichter, den ihre Blätter bilden, immer mit Wasser gefüllt ist. Dieser dient ihr als Wasserspeicher. Die Erde sollte nie zu nass, aber immer schön feucht sein.
Alle Arten der Bromelie blühen nur einmal und sterben danach langsam ab. Je nach Sorte bilden sich vorher noch sogenannte „Kindel“ an der Mutterpflanze. Diese können, wenn sie ca. halb so groß sind wie die „Mutter“, abgetrennt und neu eingetopft werden.
Ein simpler Trick hilft, wenn die Bromelien nicht richtig blühen wollen. Einfach die Pflanze zusammen mit ein paar reifen Äpfeln für einige Tage bei Zimmertemperatur in einen Plastikbeutel stellen. Das Äthylengas, das die Früchte verströmen, regt die Blütenbildung der Bromelie an.
Lust auf Sommerblumen bekommen?
Wenn die Blumenfreunde jetzt auf den Geschmack gekommen sind und ihren Tisch, ihre Fensterbank, ihren Balkon oder Garten um ein paar wunderschöne Sommerblumen erweitern wollen oder Fragen zur richtigen Pflege der Blumen und Pflanzen haben, helfen die Holland Blumen Mark Beraterinnen gerne weiter.

